Was globaler Klimawandel mit Hunger zu tun hat..
Sonntag, den 28. Januar 2007 von dominic..erläutert der Journalist Frank Kürschner-Pelkmann in einem aktuellen Bericht. Darin stellt er die Ergebnisse einer Studie vor, über die beim Weltsozialforum in Nairobi (20.-25.01.07) diskutiert wurde:
Damit der globale Klimawandel nicht zur Vernichtung der Lebensgrundlage von vielen Millionen armer Menschen im Süden der Welt führt, sind umgehend vielfältige Maßnahmen erforderlich, insbesondere Schritte zur Begrenzung der Erderwärmung sowie gleichzeitig Initiativen, die es den besonders bedrohten Menschen erlaubt, mit nicht mehr zu verhindernden Klimaveränderungen fertig zu werden. Zu diesem Ergebnis ist Brot für die Welt in einem Studienprozess gekommen, der kurz vor dem Abschluss steht. [...] Im Blick auf die Auswirkungen dieser Klimaveränderungen auf die Ernährungsicherheit ist es, so betonte Michael Windfuhr, sehr wichtig, nicht nur die globale und nationale Situation im Blick zu haben, sondern auch zu untersuchen, welche Haushalte besonders gefährdet sind, zu Opfern der Veränderungen zu werden. Die Anpassungspolitik auf die globalen Veränderungen muss diese Menschen in den Mittelpunkt stellen. In Afrika sind dies vor allem die marginalisierten Kleinbauernfamilien. Viele von ihnen sind bereits heute von extremen Klimaverhältnissen betroffen, und sie werden die ersten sein, die zu Opfern der Klimaveränderungen werden. Ein Problem bei der Suche nach Lösungen für diese Probleme ist, so Michael Windfuhr, dass diese Bauernfamilien bisher keine Rolle in der Landwirtschaftspolitik vieler Staaten spielen und kaum von staatlichen Lamdwirtschaftsberatern unterstützt werden. Der Brot für die Welt-Referent stellte bei dem Seminar dar, dass eine Klimaerwärmung von weniger als einem Grad vermutlich nur bgrenzte Auswirkungen auf die Ernährungssicherheit haben wird, und mit diesen Auswirkungen lässt sich umgehen. Wenn die Temperatur hingegen zwischen zwei und drei Grad zunimmt, wird die Zahl der Hungernden vermutlich um 45 bis 75 Millionen Menschen steigen. Bei einem Temperaturanstieg von mehr als drei Grad werden die Auswirkungen auf die globale Ernährungsituation dramatisch sein, und niemand hat sie bisher genau berechnen können. Aber nach Michael Windfuhrs Einschätzung würde die Zahl der Hungernden sich mindestens um 20 bis 30 Prozent erhöhen. Außerdem wird die Zahl der von Dürrekatastrophen Betroffenen bei einem starken Temperaturanstieg um mehr als eine Milliarde Menschen steigen. In Afrika wird sich gravierend auswirken, dass sich nicht nur die jährliche Niederschlagsmenge ändern, sondern es auch zu heftigeren Niederschlägen kommen wird. Das wird u.a. die Bodenerosion verstärken. Auch wird unberechenbarer, wann die Regenzeiten einsetzen. Da in Afrika nur ein sehr kleiner Teil der landwirtschaftlichen Flächen bewässert wird und der Regenfeldbau vorherrscht, hat es gravierende Auswirkungen, wenn es vier Wochen früher oder später als üblich regnet. Es gibt als Folge der Klimaveränderungen einen weiteren Trend, fasst Michael Windfuhr ein Ergebnis der Brot für die Welt-Studie zusammen: „Viele Pflanzen werden in Afrika in Zukunft nicht mehr in den Gebieten angebaut werden können, in denen sie heute wachsen. So wird sich die Fläche, auf der in Uganda Kaffee angebaut werden kann, in Zukunft dramatisch verkleinern. Das wird für die Kaffeebauern in Uganda dramatische Auswirkungen haben.“ (…) (Frank Kürschner-Pelkmann)

Am 29. Januar 2007 um 23:06 Uhr
und ein “taz-energie-special”, soeben hier http://www.taz.de/pt/.1/spIndex.Name,energie entdeckt..
Am 2. Februar 2007 um 00:35 Uhr
http://www.atmosfair.de: “Passagiere zahlen freiwillig für die von Ihnen verursachten Klimagase. Das Geld wird zum Beispiel in Solar-, Wasserkraft-, Biomasse- oder Energiesparprojekte investiert, um dort eine Menge Treibhausgase einzusparen, die eine vergleichbare Klimawirkung haben wie die Emissionen aus dem Flugzeug. Finanziert werden Projekte in Entwicklungsländern.”
Am 3. Februar 2007 um 00:05 Uhr
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http://www.awi.de/de/aktuelles_und_presse/bild_film_ton/audio/interviews/miller_3112007_klimawandel/
Interview zum Klimawandel (als MP3-Download)
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http://www.awi.de/de/aktuelles_und_presse/selected_topics/klimawandel/ipcc_bericht_2007/
Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC)
Ergebnisse des Fourth Assessment Report (AR4)
und noch ein Dossier zum Thema
Am 13. Februar 2007 um 00:07 Uhr
Policymakers should focus on climate adaptation
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Artikel in Nature
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http://www.miezag.de/2007/02/12/neue-impulse-fur-die-klimapolitik/